Travel Diary Paris

„Paris, du raubst mir den Atem!“ – so war die Bildunterschrift unter einem meiner Parisbilder bei Instagram und es ist einfach wahr. Paris ist eine unglaublich schöne Stadt, die ich unbedingt wieder besuchen möchte. Hier kann man sich nicht nur viele Sehenswürdigkeiten ansehen und Restaurants besuchen, sonder auch einfach treiben lassen. Wir waren insgesamt 6 Tage hier, aber Paris hat definitiv noch mehr Zeit verdient. Aber ich lege vielleicht einfach mal los zu erzählen, wo wir so alles waren: mein Travel Diary Paris.

Tag 1

Ich bin direkt nach der Arbeit zum Flughafen Tegel in Berlin gefahren und mit AirFrance zum Flughafen Charles de Gaulle (Norden) geflogen. Hier habe ich dann meinen Freund getroffen, der direkt aus London angeflogen kam. Wir haben uns für die Amfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Paris entschieden, da diese günstiger und sehr gut angebunden sind. Wir sind dann also zu unserem Hotel in Gentilly (Zone 2, also außerhalb von Paris) gefahren und haben eingecheckt. Zum Abendbrot habe ich meinen Freund zu Hank Burger eingeladen.

Tag 2

Endlich mal wieder ausschlafen war unser Motto am ersten Tag im Hotel. Dass das ganze um 9 Uhr vorbei war, ist ja nicht wirklich relevant. 😀 Wir hatten ein leckeres Frühstück bei Cloud Cakes und sind dann zum Arc de Triomphe gefahren. Hier zählt man im Alter von 18-25 Jahren keinen Eintritt und kann somit die Aussicht kostenlos genießen. Hier war der erste atemberaubende Moment: Paris, du bist wunderbar! So eine schöne Stadt, dazu der Nebel um den Eiffelturm (es gibt ihn wirklich!) – perfekter Moment. Man kann hier tolle Bilder von der Stadt machen.

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Blick auf die Champs Elysees

Danach ging es die Champs Elysees entlang zur Seine und zum Place de la Concorde. Die mindestens 10.000 Schritte waren hiermit kein Problem mehr. 😀

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Place de la Concorde

Nachdem wir uns im Juicy & Tasty gestärkt hatten, ging es zum Louvre und hier genauer gesagt zur Mona Lisa. Das Gemälde ist wirklich kleiner als gedacht, aber wir hatten einen gutes Blick auf sie. Leider hatte das Museum bereits ab 18 Uhr geschlossen, sodass wir es nur noch zu einigen ägyptischen Austellungsstücken geschafft hatten und dann leider gehen mussten. Im Supermarkt Un Vegan Monde haben wir uns mit einigen veganes Köstlichkeiten eingedeckt, die wir dann zum Abendbrot im Hotelzimmer gegessen haben.

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Louvre

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Mona Lisa

Tag 3

Ein neuer Tag, ein neues Restaurant zum Frühstück: es ging zu Yem’a. Direkt im Anschluss haben wir uns ins Künstlerviertel Montmatre und Sacre-Coeur aufgemacht. Hier hat man ebenfalls eine tolle Sicht über Paris – auf jeden Fall auch die Möglichkeit nutzen, um hoch auf die Kuppel zu gehen, das haben wir leider verpasst.

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Sacre Coeur

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Blick von den Treppen bei Sacre Coeur über Paris

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Bei leckerem asiatischen Essen bei Vietnam in Paris und bei einem spontanen Kuchenbesuch bei Cloud Cakes haben wir uns den Plan für den Abend bereit gelegt. Nach einem kurzen Abstecher im viel zu überfüllten Kilo-Shop ging es zum Trocadero, wo wir uns den Eiffelturm beim Sonnenuntergang angeschaut haben. Punkt 19 Uhr fängt der Eiffelturm an, zu blinken und leuchten. Unglaublich romantisch und schön, and again: Paris, you steal my breath. Danach ging es zu Hank Pizza.

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Blick vom Trocadero-Patz auf den Eiffelturm

Tag 4

Der Tag begann mit einer Acai Bowl in der Love Juice Bar Paris und direkt im Anschluss ging es zum Château de Vincennes, eine der bedeutendsten Schlösser Frankreichs. Hier kann man Geschichte spüren und es war eine willkommene Abwechslung, solch eine alte Anlage anschauen zu dürfen. Für 18-26 Jährige ist der Eintritt kostenlos.

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Chateâu Vincennes

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Zum Mittag ging es zu Bodhi Vegan, danach sind wir in die Kathedrale Notre Dame gegangen und im Anschluss wollten wir zum Eiffelturm. Dort angekommen muss man sich durch den Sicherheitscheck begeben, um dann die Massen an Menschen zu sehen. Durch Zufall haben wir erfahren, dass die Schlangen derzeit bei 2,5 Stunden Wartezeit angelangt sind und darauf hatten wir keine Lust, da es schon unglaublich kalt war. Leider konnte man auch keine Tickets mehr für Montag oder Dienstag vorbestelllen. Schade! Wir haben uns dann in einer nahe gelegenen Boulangerie und in einem Supermarkt mit Avocado, Hummus und Baguette eingedeckt, was wir dann zum Abendbrot gegessen haben.

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Eiffelturn

Tag 5

Das restliche Baguette zum Vortag und einige Früchte gab es zum Frühstück, bevor wir erst zum Jardin Plantes und dann zum Notre Dame gegangen sind. Hier sollte man sich vorab Tickets bestellen, da es ansonsten zu langen Wartezeiten kommt, um Notre Dame zu besteigen. Der Einlass in die Kathedrale an sich geht relativ fix, hier wartet man maximal 30 Minuten bei langen Schlangen. Bei Regen (so wie wir ihn hatten) macht das ganze Hochlaufen und Erkunden nicht so viel Spaß wie bei Sonnenschein, denke ich.

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Notre Dame

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Blick vom Notre Dame

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Danach haben wir uns einen Tipp zu Herzen genommen und sind zum Château de Versailles gefahren. Hier ist eine unglaublich lange (!) Schlange, jedoch haben wir uns durchgemogelt. Dadurch haben wir nur 30 Minuten anstatt 2 Stunden gewartet. Wieder ist der Besuch des Schlosses für 18-26 Jährige kostenlos, Innen war das Schloss sehr prachtvoll und toll anzusehen (Paris, du raubst mir den Atem!), leider ist der ganze Besuch durch Schieben und Gedränge geprägt. Versucht daher unbedingt früh dazu sein, außerdem haben wir auch die Größe der ganzen Anlage unterschätzt, sodass wir uns nur das Schloss und das Grand Trianon angeschaut haben. Für die Gärten braucht man auch ein extra Ticket, jedoch war uns das a) zu teuer und b) war das Wetter einfach zu schlecht. Zum Abendbrot haben wir uns bei Vegetarian Maoz eingefunden.

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Schloss Versailles

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Garten von Grand Trianon

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Zimmer im Grand Trianon

Tag 6

Der Morgen begann mit einem Frühstück der Le Pain Quotidien. Über Instagram wurde ich von drei Pariserinnen angeschrieben, ob ich Interesse an einer Walking Tour durch das Katin Quarter habe. Über ihre Seite An Eye in Paris kann man sich für diese Tour anmelden, die dann ca. 2-3 Stunden dauert. Man erfährt unglaublich viel über die Geschichte von vielen Gebäuden und nebenbei kann man mit jungen Pariserinnen über das Leben in Paris sprechen – unglaublich spannend. Unsere Tourpunkte waren folgende: Les Halles, Centre Pompidou, Hôtel de Ville, Notre Dame, la Sorbonne, Jardin du Luxembourg, Panthéon, Rue Mouffetard, Arènes de Lutèce und Ile Saint-Louis. Ich kann euch die Tour sehr empfehlen und rate euch, rechtzeitig den drei Mädels zu schreiben, weil sie selbst noch zur Schule gehen. Wir waren auch die ersten, die die Tour gemacht haben. Außerdem sprechen die drei richtig gutes Englisch!

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Blick auf die Seine

Danach haben wir uns wieder mt einem Baguette eingedeckt, um die Wartezeit am Eiffelturm zu verkürzen. Dieses Mal haben wir uns angestellt und waren nach 1,5 Stunden oben auf dem Eiffelturm. Tolle Aussicht über die Stadt und die zweite Aussichtsplattform reicht schon aus (Paris, du raubst mir den Atem!) – hier zählt man 8,50€ (bis 25 Jahre) für die Fahrt mit dem Fahrstuhl. Über die Treppen kommt man mit 5€ günstiger weg, jedoch war uns das einfach zu kalt. Danach haben wir uns für mexikanisches Essen bei El Guacomole entschieden. Das war ein toller letzter Abend in Paris!

Tag 7

Brot mit Avocado zum Frühstück? Oh yes! Im Hotelzimmer? Noch mehr yes! Für unter 5€ um zwei Personen zu sättigen? Triple yes!! So in etwa sah unser letzter Morgen im Hotelzimmer aus. Ausschlafen bis 9:30 Uhr, Fernsehen und frisches Brot mit Avocado! Leeecker! Dann müssten wir leider unsere Sachen packen und sind zum Shoppen im Forum Les Halles gegangen. Bei Pimkie habe ich mich für einen Pullover entschieden, der 50% heruntergesetzt war. Bei Pull&Bear habe ich mich in einen weinroten Pullover verliebt, den ich in Deutschland kaufen muss – ich wollte kein Übergepäck riskieren. Danach haben wir uns noch entspannt bei Le Pain Quotidien hingesetzt und Mittag gegessen, bevor es dann leider wieder zurück zum Flughafen ging. Hier musste ich mich (leider mal wieder mit Tränen meinerseits) von meinem Freund verabschieden. Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit, aber ich freue mich schon wieder auf Berlin und darauf, ihn in 10 Tagen wiederzusehen.

Unser Hotel in Gentilly

Wir haben uns für das Hotel ibis Porte d’Italie entschieden, welches in Gentilly, einem Vorort von Paris liegt. Es war günstiger außerhalb von Paris zu wohnen und Airbnbs waren leider schon ausgebucht bzw. zu teuer. Beim nächsten Mal würden wir uns aber auf jeden Fall für eine private Unterkunft mit Kochmöglichkeit entscheiden. Das Hotel war sauber und hatte ebenfalls eine Möglichkeit für 10€ Frühstück zu essen, die wir aber nie genutzt haben. Innerhalb von 30 Minuten war man aber an jedmöglichen Sehenswürdigkeiten in Paris wie L’Arc de Triomphe oder Notre Dame. Für die 6 Nächte haben wir gemeinsam ca. 320€ bezahlt.

Öffentliche Verkehrsmittel in Paris

Paris hat viele Möglichkeiten, die Stadt ohne Auto zu erkunden: Metro, RER, Bus oder Tram. Man kann sich eine Wochenkarte für alle Verkehrsmittel für ca. 22€ (+ 5€ für die Erstellung) kaufen, die dann von Montag bis Sonntag (leider wirklich nur wochenweise) gilt. Die Wochenkarte gilt aber auch von und zu den Flughäfen, wo wir bereits ca. 12€ pro Fahrt zu unserem Hotel in Gentilly bezahlt hätten. Bei gutem Wetter wären auch die ausleihbaren Fahrräder (sogenannte velib) eine Möglichkeit, jedoch war es bei uns viel zu kalt, um diese Möglichkeit zu nutzen.

Essensmöglichkeiten in Paris

Paris ist so aufgebaut, dass an fast jeder Ecke ein Café oder eine Boulongerie (Bäckerei) gelegen ist. Hier kann man sehr gut Kaffee und Tee trinken, jedoch sind die Preise teilweise exorbitant. Zum Beispiel haben wir einmal 4,40€ für eine Tasse Tee bezahlt, die dann sogar aus Beuteltee bestand. Es gibt außerdem viele Restaurants, wobei die Franzosen sehr viel Fleisch und Fisch essen. Wir haben uns daher immer nach Restaurant mit veganes Angebot ausgesucht, wobei ich euch hierzu einen gesonderten Blogbeitrag schreiben werde. Wenn ihr mal günstiger frühstücken wollt, dann kauft euch am besten Baguette oder Brot, einige Früchte und leckere Aufstriche in den vielen Supermärkten oder Obstläden.

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Touri auf dem Arc de Triomphe


Paris hat mich nicht nur geflasht, ich bin regelrecht verliebt mit dieser Stadt. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Besuch! Wart ihr schon mal in Paris und wie fandet ihr es dort? Schreibt es mir gern in die Kommentare!

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3 Gedanken zu “Travel Diary Paris

  1. Ede Fröhlich schreibt:

    Ein sehr schöner informativer Beitrag über Paris, sowie sehr hübsche Bilder über Dich und die Stadt der Liebe. Hat man gleich mal wieder Lust dort hinzufahren!!
    Schon krass, wie teuer dass alles geworden ist – vor ein paar Jahren, wo ich mit meinen Eltern dort war, war es noch nicht so teuer.
    Ich fand Paris auch sehr schön und dachte auch es ist gewiss die schönste Stadt, aber mit 18 war ich mit meinen Eltern in Wien gewesen, die Stadt gefällt mir sogar noch etwas mehr als Paris, aber ich würde trotzdem auch immer wieder mal gerne nach Paris fahren.
    Warst Du schon mal in Wien?

    Gefällt 1 Person

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